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Milben beim Hund

26. September 2011

Dass das Fell eines Hundes von vielen Milben heimgesucht wird, ist eigentlich nichts Ungewöhnliches. Schließlich wird auch beispielsweise unser Bett von Millionen dieser mikroskopisch kleinen Tierchen belagert. Dennoch können manchmal die kleinen Parasiten zu einer ernsten Plage für die Haustiere werden.

Krankheitsbilder

Die am häufigsten auftretende Art der Milbenerkrankung ist der Ohrmilbenbefall. Oftmals sind daran erkrankte Hunde leicht dadurch zu erkennen, dass sie sich sehr häufig an den Ohren, bzw. am Kopf, kratzen. Zudem finden sich meist schwarze Ablagerungen im Ohr des Hundes. Unbehandelt können Ohrmilben zu Entzündungen im Gehörgang und im schlimmsten Fall sogar zur Taubheit führen.
Räude ist eine weitere Milbenerkrankung, die relativ oft bei Hunden auftritt. Auch hier leidet der Vierbeiner unter extremen Juckreiz. Häufig führt dies zu Hautirritationen, Ekzemen oder Haarausfall. Wird dies nicht behandelt, so riskiert man Infektionen und eine Schwächung des Immunsystems.

Behandlung

Glücklicherweise lassen sich Milben in den meisten Fällen recht einfach behandeln. Milbengels, Floh-Halsbänder oder spezielle Pflegeshampoos schaffen in der Regel schnell Abhilfe. Bringt die „Haustierapotheke“ aber nicht den gewünschten Effekt, sollte man mit seinem Hund einen Tierarzt aufsuchen.

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