Mops
Der Mops, ein lustiger Geselle
Ursprünglich kommt der Mops wahrscheinlich aus China, wo er vor mehr als 2.000 Jahren durch Züchtung doggenähnlicher Hunde entstand. Er wurde bei Hofe gehalten. Im 16. Jahrhundert kamen die Vorfahren des heutigen Mopses in die Niederlande und damit nach Europa. Nachdem er zunächst Ende des 19. Jahrhunderts zu den beliebtesten Hunderassen zählte, verlor er an Interesse, um in den letzten Jahrzehnten wieder auf der Beliebtheitsskala zu steigen.
Der Mops hat eine Art Berühmtheit erlangt, wurde er doch bereits von J.W. von Goethe oder Wilhelm Busch erwähnt. Das Kinderlied – „Ein Hund kam in die Küche…“ – erzählt ebenfalls von dem lustigen Burschen. In vielen Filmen – wie „Pocahontas“ oder „Men in Black“ – spielt er ebenso mit. Bei Loriot darf er sogar auf der Couch sitzen.
Bilder bei muenchen-hunde: Der Mops

Der Mops – mehr Mopsbilder gibts hier
Der Mops zählt trotz seiner geringen Größe zu den Molossern, den großen, massigen Hunden. Er besitzt einen rundlichen Kopf mit einer kurzen Schnauze sowie hervorstehenden Augen. Seine kleinen Ohren fallen nach vorne. Er hat kurzes, glattes und weiches Haar, das einfarbig schwarz, silbergrau oder in verschiedenen Nuancen beige glänzt und haart extrem. Im Kopfbereich hat er Abzeichen in dunkelstem Schwarz.
Aufgrund seiner Kopf- und Schnauzenform neigen Möpse zu Problemen mit der Atmung. Durch Überzüchtung kommt es zu Gebärschwierigkeiten bei der Hündin, und die Welpen müssen per Kaiserschnitt geholt werden. Immer stärker ist man in den letzten Jahren bemüht, Atmung sowie Krankheitsresistenz zu verbessern.
Schon Loriot sagte: “Ein Leben ohne Mops ist möglich – aber sinnlos!“ Der Mops und sein Besitzer sind eng verbunden. Es ist unmöglich, diesen Hund aggressiv zu bekommen. Er steckt voller Vertrauen und läuft auf alles zu. Diese sehr friedfertigen, lebenslustigen Hunde mit einem ausgezeichneten Sozialverhalten können ohne Probleme zu mehreren gehalten werden. Der Mops kann aber auch sehr stur und eigensinnig sein, wenn ihm etwas nicht passt, und gibt ganz eigenartige Geräusche von sich, wenn er sich wohl fühlt. Er ist ein idealer Familienhund, der viel Bewegung braucht, selbst wenn er gerne mal mit Herrchen auf dem Sofa liegt. Da er ein pflegeleichter Hund ist, bei dem man außer, dass man ihn nicht überfüttert, auf nichts Besonderes achten muss, ist er der ideale Hund für eine Großstadt wie beispielsweise München, wo Parks und Grünanlagen der ideale Treffpunkt für Mopsbesitzer sind. Wer mehr über Clubtreffen oder Möpse erfahren möchte, der kann sich an den Deutschen Mopsclub e.V. in München unter www.mops-royal.de wenden. Dieses Buch über unsere Lieblingshunde kann ich empfehlen:

Der Mops. Dein Hund
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