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Hunde barfen

18. Juli 2011

Vor einigen Jahren ist der Trend Hunde barfen aufgekommen, der sich nach wie vor erstaunlich gut hält. Was ist also dran am Barfen und vor allem welche Vor- und Nachteile hat diese spezielle Form der Hundeernährung?

BARF ist eine Abkürzung und steht genau genommen für “Biologically Appropriate Raw Foods”. Also eine biologisch artgerechte Ernährung für den Hund. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass ausschließlich Rohfutter verwendet wird.

Fälschlicherweise wird manchmal angenommen, dass BARF nur die Fütterung mit Fleisch beinhalte. Jedoch ist das Ziel des Barfens, die Ernährung eines Hundes in einer wilden, natürlichen Umgebung zu simulieren, da sie schlichtweg gesünder für die Tiere ist. Daher werden fließen beim Barfen neben Rohfleisch auch andere Lebensmittel, wie zum Beispiel Knochen, Gemüse und einige Obstsorten in den Speiseplan des Hundes mit ein.

BARF ist demnach, bei richtiger Anwendung, gesünder für den Hund. Eine abwechslungsreiche Ernährung fördert unter anderem die Vitalität und beugt Krankheiten vor. Jedoch muss eben diese spezielle Form der Ernährung gut durchdacht und zubereitet werden, da eine Ausgewogenheit zwischen den verschieden Nährstoffen und Vitaminen herrschen muss. Zudem kann man seinem Haustier nicht einfach beliebiges Obst oder Gemüse ins Futter untermischen, da es mitunter auch Unverträgliches oder gar Giftiges für den Hund beinhalten kann. BARF ist eben kein Fast Food wie das Standard-Dosenfutter.

Wer seinen Hund also mit BARF-Futter verwöhnen möchte, der sollte sich diverse Rezepte aus dem Internet suchen und auch nicht an Fachliteratur zum Thema Barfen sparen.

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